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martinw
Moderator

Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 237
Wohnort: Aachen
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Verfasst am:
Fr 24 Dez, 2010 20:20 |
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Hallo zusammen,
ich wollte die Feiertage nutzen und in loser Folge ein paar Gehäuskonstruktionen aus Metall vorstellen, die im Laufe der letzten beiden Jahre entstanden und einfach zu schade sind, um in der Versenkung zu verschwinden. Es handelt sich um Prototypen, daher sind hier und da noch einige Fehler und Macken sichtbar, die Idee dahinter sollte aber gut erkennbar sein.
Die gezeigten Gehäuse sind auf Eigeninitiative hin entstanden und keine regulären Produkte der Fa. LANCOM. Wie immer natürlich ohne CE-Prüfung und jegliche Zulassung...
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Den Anfang macht heute der -wir ich ihn nenne- 1721i ("i" wie "industrial"). Es ist eine unkaputtbar-Variante, die folgenden Anforderungen gerecht werden soll:
- robustes Gehäuse mit IP50-Dichtigkeit für rauhe und staubbelastete Umgebungen.
- universell montierbar (Wandmontage, Hutschienenclip für schaltschrankmontage, usw.)
- verpolungssichere Stromversorgung, durch Austausch der Stromversorgungsplatine mehrere Versorgungsbereiche realisierbar, z.B. 12V (Solaranlagen), 24V (Schaltschrank), 42V (TelCo)
Nach mehreren Versuchen mit Halbschalen-Konstruktionen habe ich mich für eine "gestretchte" Form des IAP-54-Gehäuses entschieden, also eine Haubenkonstruktion mit auf einer Grundplatte montierter Platine und auf die Gehäusevorderseite rausgeführten LEDs. Die Kabelanschlüsse liegen dabei unten - die Konstruktion ist damit auch weitestgehend unempfindlich gegen senkrecht tropfendes Spritzwasser. Die rückwärtigen Verschraubungspunkte sind sinnvollerweise mit dem Montagezubehör des IAP-54 kompatibel, der Focus liegt jedoch ganz klar auf dem Schaltschrankeinsatz (Hutschienenmontage). Das Gehäuse wirkt etwas wuchtig - dies ist den speziellen Verschraubungspunkten geschuldet, die nach innen hin geschlossen sein müssen, damit niemand mit zu langen Schrauben die Platine beschädigt. Bei fest angebrachtem Hutschienenclip lässt sich die Bauhöhe deutlich reduzieren.
Wegen der allseitig geschlossenen Bauform besteht die Möglichkeit und Notwendigkeit, kritische Bauteile durch Aluminiumblöcke und Wärmeleitpads an den Boden/Deckel thermisch anzubinden und dadurch zu kühlen - im Bild nur provisorisch zur Demonstration realisiert. Seitlich befindet sich ein Schlitz für Kensington-Schlösser, dieses ist von innen her abgedichtet.
Gezeigt wird im Folgenden eine Variante mit 24V-Versorgung (redundante Speisung durch 2 verpolungssichere Eingänge).
Schöne Bescherung! - hat hoffentlich bereitet und wünscht
Martin
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Guest
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Verfasst am:
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LHWE
Anmeldungsdatum: 26.07.2005
Beiträge: 5
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Verfasst am:
Mo 27 Dez, 2010 23:45 |
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Hi Martin,
nettes Desgin.
Aber ein bisschen klugscheisserei muss ich doch mal anbringen
| Zitat:
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Den Anfang macht heute der -wir ich ihn nenne- 1721i ("i" wie "industrial").
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Müsste es nach LANCOM Namesgebung nicht ein 1821i sein?
Es ist schliesslich ein WLAN-Modul drauf.
Gruß
LHWE |
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alf29
Moderator

Anmeldungsdatum: 07.11.2004
Beiträge: 4500
Wohnort: Aachen
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Verfasst am:
Di 28 Dez, 2010 10:54 |
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Moin,
...dann schon eher ein 1821i+, wegen USB
Gruß Alfred |
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martinw
Moderator

Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 237
Wohnort: Aachen
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Verfasst am:
Mi 29 Dez, 2010 21:51 |
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Hallo
1821+ ist in dem Fall zwar korrekt - es handelt sich aber eigentlich nur um eine beliebige Schrottplatine. Der 1821n hätte übrigens 3 Antennenanschlüsse an der WLAN-Karte.
Apropos 802.11n:
Heutiger Kandidat ist der IAP-321agn bzw besser gesagt meine Interpretation davon. UAP-321agn ("unkaputtbar") wäre sicher auch ganz treffend, klingt aber irgendwie albern Again: es besteht keine Verbindung zu real existierenden Produkten - die Nähe zum IAP-54 liegt natürlich auf der Hand. Auch dieses Gehäuse liegt seit Ende Juli hier rum und verstaubt...
Am vierten Bild sieht man übrigens ganz schön, wie sehr die Bauhöhe wie bereits erläutert durch die nach meiner Recherche einzigen am Markt verfügbaren, passenden Einpreßteile dominiert wird. Sonst wäre das Gehäuse fast um die Hälfte flacher.
Diesmal gibt es auch ein Bild mit "set setup/config/led 1", um dem Vorwurf vorzubeugen, es handle sich nur um einen funktionsunfähigen Dummy Leider sind die roten LEDs schwer zu fotografieren.
Gruß,
Martin
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martinw
Moderator

Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 237
Wohnort: Aachen
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Verfasst am:
Di 11 Jan, 2011 01:05 |
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Hallo,
heute ein Beitrag zum Thema "richtige Router haben Kaltgeräte-Anschluß"
Wie man sieht, kann man das Gerät betreiben, ohne daß der Aufbauende einen unfreiwilligen Satz nach hinten macht. Trotzdem: don't try this at home!
Um den Zeitaufwand überschaubar zu halten, kommt ein fertiges AC/DC-Modul zum Einatz. Für höhere Stückzahlen würde man sinnvollerweise ein primärgetaktetes Schaltregler-Netzteil aus Einzelkomponenten aufbauen (z.B. mit TinySwitch) und vor allem die Kaltgerätebuchse auf die Stromversorgungsplatine integrieren.
Allerdings ist die Abwärme des Netzteils nicht zu vernachlässigen, es handelt sich also "nur" um eine Designstudie ohne Anspruch auf Serienreife. Das vergossene Netzteil-Modul böte immerhin die Möglichkeit, Abwärme per Wärmeleitpad an Boden und Deckel abzuführen.
bye,
Martin
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