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LANCOM

 Kniffliches Problem, bzw. Vorhaben
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NaCkHaYeD



Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Di 09 Mai, 2006 13:00 Antworten mit ZitatNach oben

Hi Ihr,

Ich möchte gernen in Lancom investieren und habe folgendes vor.
4 x ADSL 6000/576 von der T-Com -> Lancom 1821 ADSL 2+ Router -> Extender 0-9a->Richtfunkstrecke->Extender 0-9a->Lancom 54 dual->Extender 0-60a->WLAN Clients.

Soviel zur Hardware.
Situation: Eine DSL Leitung ist für mich, der Rest für x-Benutzer. Es werden x-öffentliche IP´s geordert

Problem: Da T-Com MLPPPoE ja nicht unterstützt, kommen sozusagen die öffentlichen IP´s an den vier Ports separat an. Nun möchte ich, dass ein jeder WLAN-Client seine öffentliche IP bekommt.

Frage 1: Kann ich davon ausgehen, dass die IP´s zusammenhängend sind, sonst funktioniert ja diese DMZ-IP-Adresse/DMZ-Netzmaske nicht. Get es nicht auch mit N:N Mapping für jede IP einzeln?

Frage 2 = Hauptproblem: Wie bringe ich jetzt den Clients bei, dass der Client x über ADSL 1 geht, Client y über ADSL 2 geht, Client z über ADSL 3 geht. Der 1821 hat ja nur eine LAN Adresse. Somit hat jeder Client diese Lan Adresse als Gateway eingetragen, muss aber über unterschiedliche WAN´s rausgehen.

Frage 3 = Was würde passieren wenn ich Loadbalancing aktiviere, würde mein Vorhaben, dann überhaupt noch funktionieren, da die Anfragen auf die öffentlichen IP´s ja auf die drei Leitungen getrennt kommen, der Client aber über irgendeine Leitung rausgeht.

Das einfachste wäre ja Loadbalancing mit 3 Leitungen, aber wie verhält es sich beim Spielen. Ist jeder Client über seine öffentliche IP erreichbar. Ich denke nein, oder?

mfg
Thomas
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Guest






Verfasst am: Nach oben

Jirka
Moderator


Anmeldungsdatum: 03.01.2005
Beiträge: 1905
Wohnort: Ex-OPAL-Gebiet

BeitragVerfasst am: Di 09 Mai, 2006 15:15 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Thomas,

zu Frage 2 = geringstes Problem: Du erstellst in der Firewall eine neue Filter-Regel und gibst den entsprechenden Client in der Verbindungs-Quelle an, unter Aktionen dann noch auf Übertragen ändern und unter Allgemein dann einen entsprechenden Routing-Tag vergeben. Dann gehst Du in die Routing-Tabelle und erstellst entsprechende Einträge mit den entsprechenden Gegenstellen und den dazugehörigen Routing-Tags. Vorher müssen natürlich noch die ganzen Gegenstellen eingepflegt werden, aber das sollte ja nicht das Problem sein.

vergleich auch hier: http://www2.lancom.de/kb.nsf/a5ddf4817397f...tag,German

Bis der L-54 dual lieferbar ist hast Du ja noch ein wenig Zeit.

Der Sinn des ganzen leuchtet mir zwar noch nicht ein, aber egal.

Viele Grüße,
Jirka
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NaCkHaYeD



Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Di 09 Mai, 2006 15:48 Antworten mit ZitatNach oben

Hi,

der Sinn des ganze ist schnell erklärt.

1. Bei uns gibt es nur DSL Light bis gar nichts. Der Ping bei DSL Light ist leider bescheiden, eine zu versendende Mail, macht das Nadelöhr(64k) dicht

Deswegen sehen wir es nicht ein soviel Geld für nix und wieder nix zu bezahlen.

Dann holen wir lieber in der Nachbargemeinde für 4 x 50 Euro, inkl. IP`s, inkl. Fastpath das Größtmöglichste und schicken es über 3.5 Kilometer zum verteilen.

Da die ganze Hardware rund €2100 kostet rentiert es sich erst, wenn viele mitmachen und das Machbare ausgereizt wird.

Das Gegenproblem sind die Filesharer, die keinen Freibrief haben dürfen, damit das Netz nicht zusammen kracht.

Ich als Gründer, Risikoträger möchte, dass bei mir etwas rausspring, 6Mbit nämlich. Smile

Um Spielen, Filesharing, Voip was weiss ich noch alles betreiben zu können braucht ein jeder eine öffentliche Adresse an seinem Client(WLAN Router), sonst käme NAT dazu und jeder bräuchte seine Ports (=administrativer Aufwand).

Und genau hier ist das Problem, ich denke nicht dass beim Dynamischen Loadbalancing es mit den öffentlichen IP´s hinhaut (Ausnahme MLPPPoE) Habe aber mittlererweile deine Lösung auch gefunden in der Anleitung. Statisches Loadbalancing mit Festlegung des Anschlusses. Das schöne daran, man kann die Leute mal schnell hin und her balancieren, wenn man es bräuchte.

Das ganze rentiert sich innerhalb eines Jahres bei einem Volumen von 24MBit/2Mbit

CU
Thomas
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Jirka
Moderator


Anmeldungsdatum: 03.01.2005
Beiträge: 1905
Wohnort: Ex-OPAL-Gebiet

BeitragVerfasst am: Di 09 Mai, 2006 16:43 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Thomas,

interessante Geschichte ...

> für 4 x 50 Euro

Ganz schön happig meiner Meinung nach. Meine Nachbarn würden Ihre Hunde auf unsere Katze loslassen, wenn ich denen mit 50 EUR kommen würde ...

> die ganze Hardware ... rentiert es sich erst, wenn viele mitmachen

Viele sind dann die 4 "Pateien" oder wie?

> Das Gegenproblem sind die Filesharer, die keinen Freibrief haben dürfen, damit das Netz nicht zusammen kracht.

Ja, da gibt es aber noch kein Patentrezept gegen ... ich will das hier auch noch mal als Feature-Wunsch ansprechen, dass jeder Client nur eine max. einstellbare Anzahl an Verbindungen zu anderen Rechnern im Inet aufmachen darf (pro Minute oder ähnliches) - denn sonst gibt es immer noch die Gefahr von Netzinstabilitäten.

> dass bei mir etwas rausspring, 6Mbit nämlich

Brauchst Du die wirklich ständig?

Also im Augenblick hat ja scheinbar keiner von Euch 6 MBit/s, da würde es doch auch schon eine enorme Verbesserung sein, wenn man zwei DSL Anschlüsse nehmen würde und dazu ein paar feste IPs, zum Beispiel von getacom http://getacom.de/DSL/getacom_DSL/Managed_IP_Service.php
Und den Rest musst Du mit ordentlich konfiguriertem QoS usw. regeln.

Weiterhin bin ich der Meinung, dass der 1821 mit 4 x 6 MBit/s überlastet ist, wenn schon, dann ein 1722 und ein L-54ag. Meistens befinden sich die DSL-Anschlüsse ja auch nicht auf dem Dachboden ... und da gehört ja irgendwie der L-54 hin, damit die Antennenwege möglichst kurz sind.

Viele Grüße,
Jirka
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NaCkHaYeD



Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Di 09 Mai, 2006 16:56 Antworten mit ZitatNach oben

Hi,

warum gerade den 1722 statt dem 1821. Der 1722 ist immerhin nochmal €100 billiger. Ist der auch wirklich so leistungsstark.

Zu deinem:
4*50 Euro für 24/2MBit, daraus machen wir für mich 6000/576 Smile, dem Betreiber des Hotspots am Berg 3000/192k for free und 14 Personen bekommen 1000/128k. Die Firma am DSL Standort ist mit nochmals 50 Euro pro Monat gerechnet, hoffe aber dass die wegen unserem Charme nur die Stromkosten wollen Smile

Das beste ist dann aber der Ping. Ich gebe dir Recht, dass kein Mensch 6000MBit braucht.

mfg
Thomas
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langewiesche



Anmeldungsdatum: 27.04.2005
Beiträge: 921
Wohnort: Gevelsberg / Sprockhoevel im Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: Di 09 Mai, 2006 17:08 Antworten mit ZitatNach oben

24 Mbit netto auf dem WLAN koennte aber schon eng werden ... weil wlan .. ist ja nicht vollduplex .. und bei spielen kommen fast immer so viele pakte hin wie zurueck ... und das fast zeigleich ...

_________________
Es gruesst Lars
VP-100 - L54xx- I1610 VPN 1611/1621B - IAP54/OAP54 - 1711/1722B /1723B - 1811/1821*+/1823B - 3x50 incl. UMTS - 3850 - 7011VPN - 7111 - 8011 - R800+ - R1011, WLCs, L315,322,
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gthbike



Anmeldungsdatum: 25.12.2004
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: Di 09 Mai, 2006 17:50 Antworten mit ZitatNach oben

der 1722 hat ne 533MHz CPU der 1821 ne 266MHz CPU, schau mal im FAQ hier im Forum

WLAN unter voller Last und Verschlüsselung frist schon ne Menge CPU-Leistung --> und da der 1722 kein WLAN hat...voll Power für DSL unf FW etc...

wobei ich trotzdem noch Bedenken hätte alle 4 DSL-Anschlüsse über einen Router....
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NaCkHaYeD



Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Di 09 Mai, 2006 18:38 Antworten mit ZitatNach oben

Wie gesagt der 1722 hat kein WLAN, dass ist ein Problem.

Aber: Frist das WLAN wirklich soviel Leistung. Immerhin gibt es kein einziges Portforwarding, alle Clients sind in der DMZ, d.h. die Pakete werden 1:1 durchgereicht. Das einzige ist, dass die öffentliche IP durch eine private ersetzt wird.

Oder frist das QoS zur Bandbreitenlimitieren soviel?

Thema Bandbreite: Wenn ich mich im Turbomode bei 96 MBit laut Lancom bewege, sage wir durch Probleme 72 MBit, dann sollten doch 20MBit Netto drüber geben, oder nicht?

mfg
Thomas
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NaCkHaYeD



Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Di 09 Mai, 2006 19:00 Antworten mit ZitatNach oben

Hi,

dumme Frage, welche CPU,Ram hat dann der L-54 dual.

An und für sich könnte man im WLAN auch mit der kleinsten Verschlüsselung fahren. Ist ja nur privater Natur, und per MAC - Adressen geblockt.

mfg
Thomas

P.S.: Hat einer schon einmal 4 ADSL 6000 Leitungen über WLAN verschickt. Wie sieht es eigentlich mit Games aus? Der Ping muss ja geil sein, jedoch treten Packet Loss auf, ich denke da wird das Game laggen!
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Jirka
Moderator


Anmeldungsdatum: 03.01.2005
Beiträge: 1905
Wohnort: Ex-OPAL-Gebiet

BeitragVerfasst am: Di 09 Mai, 2006 23:19 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Thomas,

> welche CPU,Ram hat dann der L-54 dual

Man munkelt identisch zum 1722.

> WLAN unter voller Last und Verschlüsselung frist schon ne Menge CPU-Leistung

Die Verschlüsselung geschieht in Hardware, d. h. das hat nicht soviel Einfluß. Aber ansonsten ist es schon so, dass der Router mehr Daten pro Zeiteinheit vom WAN ins LAN geroutet bekommt, als vom WAN ins WLAN.

Was hälst Du von meiner Idee mit nur 2 Anschlüssen und den festen IPs?
Ich kenne ein Institut mit 150 Mitarbeitern, die sind bis vor einem Jahr aufgrund Glasfaser mit einer ISDN-Standleitung ins Internet gegangen ... nun haben sie - da immer noch Glasfaser - einen 2 MBit/s DFN-Anschluss und da geht auch alles.

Viele Grüße,
Jirka
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NaCkHaYeD



Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Mi 10 Mai, 2006 07:02 Antworten mit ZitatNach oben

Hi Jirka,

für mich sind 2 Leitungen genüge, es kommt demnächst ja ADSL2+, da würde ich sowieso Leitungen einsparen.

Es ist auch eigentlich nicht der Downlink den ich als wichtig ansehe, sondern der Uplink.

Das ganze hängt arg an der Vernunft der Beteiligten. Das Problem ist, block man Filesharing, bekommt man fast keinen, lässt man es zu knallen sie dir die Bandbreite zu. Desweiteren gibt es immernoch genüge, dennen man nicht genug Bandbreite geben kann.

In bin schon lange der Meinung dass man beim surfen nicht den Unterschied zwischen Light und 6000 vermag, bei 2000 und 6000 wahrscheinlich gar keiner mehr. Nur bei Microsoft Updates mit 250 MB vielleicht und das kann man mit einem Proxy nach dem WLAN kompensieren.

Ich dachte auch schon zwei L54 dual zu holen und bei Bedarf noch einen L1722 dann.

Das was mir wichtig ist, die Bandbreite pro Nase zu begrenzen - geht dies nur über die WLAN Bandbreite, da ich bei QoS nichts gefunden habe - damit nicht einer alles platt macht, und VOIP soll gewährleistet sein, als oberste Prio.

Bandbreite käme dynamisch dazu. Ich weiss ja gar nicht ob ich den Link mit stabilen 24MBit schaffe. Dies sind ja alles NonPlusUltra Werte, die Realität sieht anders aus.

Hat jemand Erfahrung, wenn theoretisch 26Mbit im Link verfügbar sind, der Download Link mit nahe 24Mbit belegt ist, ob dann noch die 2Mbit im Uplink durchrutschen, oder kommt es dann zu enormen Latenzzeiten.

Ich habe leider nur ein WLAN daheim.

mfg
Thomas
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NaCkHaYeD



Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Mi 10 Mai, 2006 09:20 Antworten mit ZitatNach oben

Hi,

eine weitere Frage:

Kann ich per DHCP auch den WLAN Clients die öffentliche IP zuweisen, wenn ich als Gateway den DSL Router aber dennoch angebe.

mfg
Thomas
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NaCkHaYeD



Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Mi 10 Mai, 2006 17:54 Antworten mit ZitatNach oben

Hi,

nun habe ich meine Lösung, denn gerade hat mich Lancom angerufen.

Ich werde nun Lancom + RH-Tec verwenden

RH-Tec->Leitungen (4Stück) T-Com->MLPPPoE->Lancom 1722 VOIP->Lancom 54 dual(Lancom 54g war der Vorschlag, aber die paar Euronen machen das Graut nicht fett)->Mimo SP60/54->Richtfunkt 3,5 km->Mimo SP60/54->Lancom 54 dual->Mimo PA-5000-> alle Clients

Zunächst einmal ist RH-Tec teurer als eine €5,90 Flat, aber.....
Bei drei Leitungen €140/Monat, keine Aktivierung, offentliche IP´s solange es die Ripe freigibt gratis.

Rechnet man alles quer, so bleibt zwischen billig und gut nicht viel Unterschied.

mfg
Thomas
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