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gm

Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 300
Wohnort: Großkonreuth
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Verfasst am:
Mi 27 Jun, 2007 11:52 |
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Hi questi,
Plan A:
Hoffen, dass diese Sache durch LANCOM irgendwann abgestellt wird. LANCOM
Plan B:
Ein Router in Software auf einem Rechner einrichten.
Nachteile:
- zeitaufwändig
- kompliziert
- hoher Energiebedarf
- teuer
- PCI-X / PCI(e) Slots werden schnell knapp im System, selbst bei Vierfachkarten ...
Vorteile:
- Routingleistung erheblich größer als 1 GigaBit (je nach Hardware)
- flexibel
Hätte in meinem Fall noch für eine Gigabit PCI-X 4fachnetzwerkkarte Platz : 1. Port für DSL-Modem, 2. Port für DMZ, 3. Port für LAN, 4 Port Reserve. Der Linuxsoftwarerouter selbst würde bei mir als virtuelle Xen-Maschine mit exclusivem Zugriff auf die Netzwerkkarte als DomU laufen.
Gruß
gm |
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Guest
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Verfasst am:
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stefanbunzel

Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 593
Wohnort: Jauernick-Buschbach bei Görlitz
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Verfasst am:
Mi 27 Jun, 2007 12:01 |
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@questi
Was hältst du von der Idee, deine Zeit sinnvoll an deinem PC zu nutzen? Ich weiß nicht, ob die Lancom-Geräte und dieses Forum für die Optimierung von primitiven "Ballerspielen" gedacht sind? Die Lancoms sind prima Office-Geräte. In diesem Bereich gibt es so gut wie keine Probleme.
Vielleicht ist das der Grund, warum hier keiner der Admins seinen Kommentar zu diesem Beitrag gibt?
Stefan |
_________________ 7100VPN, mehrfach: 1722, 1711, 1721, 1823, R800+, ES-2126, 1811, 322agn, 321agn, 315agn, 310agn, L-54dual, L-54a(g), PS-Option, 7011, 821, 3050, 3850, IL-2, IL-11
VDSL50, 5 x DSL-16.000, 2 x IPCop, Ipoque PRX-1100 / PRX-20
>370 Haushalte WLAN-DSL |
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alf29
Moderator

Anmeldungsdatum: 07.11.2004
Beiträge: 4500
Wohnort: Aachen
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Verfasst am:
Mi 27 Jun, 2007 12:12 |
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Moin,
da sind ja schon Kommentare gelaufen, aber die laufen alle im Prinzip
darauf hinaus, daß die Spieleanwendung einfach dumm und ohne Rücksicht
auf die begrenzten Resourcen von Routern programmiert ist - lies, von
LANCOM-Seite aus kann man da wenig tun. Selbst wenn man sich irgendeine
Mimik ausdenkt, die Anzahl gleichzeitig offener UDP-Verbindungen
herunterzudrücken, hätte das vemutlich nur zur Folge, daß das Spiel
gar nicht mehr läuft, weil es meint, es bekäme seine Listen nicht in der ihm
genehmen Zeit aktualisiert.
Man kann sich ohne weiteres Strategien ausdenken, daß solche Updates von
Listen über die ganze Zeit verteilt laufen, anstatt alles auf einmal in einem
Rutsch zu machen, und gut designte Netzwerkprotokolle haben auch solche
Mechanismen. Aber gute Spieleprogrammierer sind vermutlich nicht
gleichzeitig gute Netzwerkprogrammierer
| Zitat:
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Was hältst du von der Idee, deine Zeit sinnvoll an deinem PC zu nutzen? Ich weiß nicht, ob die Lancom-Geräte und dieses Forum für die Optimierung von primitiven "Ballerspielen" gedacht sind?
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Ich glaube, es steht jedem frei, wie er seine Geräte nutzt. Spiele mögen
zwar primär Privatkundenapplikationen sein, aber sobald die Pakete beim
ISP (wer das auch immer ist) in die Infrastruktur hineinlaufen, kann diese
Form der Netzwerkbelastung sehr wohl auch ein Thema für sogenannte
'Profis' werden.
Gruß Alfred |
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Jirka
Moderator

Anmeldungsdatum: 03.01.2005
Beiträge: 1905
Wohnort: Ex-OPAL-Gebiet
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Verfasst am:
Mi 27 Jun, 2007 15:14 |
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Hallo an alle,
> da sind ja schon Kommentare gelaufen
Na ja, ein Kommentar, um genau zu sein. Der war von Backslash und ging mehr in die Richtung des begrenzten Uploads.
> daß die Spieleanwendung einfach dumm und ohne Rücksicht
auf die begrenzten Resourcen von Routern programmiert ist
Kann das nicht mal jemand den Spieleherstellern mitteilen? Ich mein wenn sich keiner meldet, dann glauben die doch alles sei in Ordnung.
> lies, von LANCOM-Seite aus kann man da wenig tun
Aha.
Knackpunkt scheint ja die Anzahl der gerouteten Pakete pro Sekunde zu sein, wenn denn die Pakete sehr klein sind. Entspricht das, was der LANCOM da schafft, denn dem "üblichen Rahmen"?
Viele Grüße,
Jirka |
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questi
Anmeldungsdatum: 18.05.2005
Beiträge: 59
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Verfasst am:
Mi 27 Jun, 2007 15:45 |
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| stefanbunzel hat folgendes geschrieben:
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@questi
Was hältst du von der Idee, deine Zeit sinnvoll an deinem PC zu nutzen? Ich weiß nicht, ob die Lancom-Geräte und dieses Forum für die Optimierung von primitiven "Ballerspielen" gedacht sind? Die Lancoms sind prima Office-Geräte. In diesem Bereich gibt es so gut wie keine Probleme.
Vielleicht ist das der Grund, warum hier keiner der Admins seinen Kommentar zu diesem Beitrag gibt?
Stefan
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Lieber Stefan,
das ist die Lösung. Danke! Werd das mal testen.
@all: Vielen Dank für die Überlegungen. Einen anderen Router dafür einzusetzen (PC-Software Lösung) lohnt sich nicht. Der Aufwand etc. ist dafür leider zu hoch.
Es ist nur schade, dass der Router damit nicht klar kommt. Ich hatte damals den Lancom gekauft, weil er der schnellste (533Mhz) war. Die vorher angeschlossene Fritzbox stürzte bei der Serverlistenaktualisierung regelmässig ab.
Ich bin sonst mit dem Lancom sehr zufrieden und nutze dieses Produkt schon seit mehreren Jahren (bis auf den Ausrutscher mit der FritzBox). |
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gm

Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 300
Wohnort: Großkonreuth
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Verfasst am:
Mi 27 Jun, 2007 17:42 |
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Hallo Jirka,
Hallo alf29,
@Jirka:
| Zitat:
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Aha.
Knackpunkt scheint ja die Anzahl der gerouteten Pakete pro Sekunde zu sein, wenn denn die Pakete sehr klein sind. Entspricht das, was der LANCOM da schafft, denn dem "üblichen Rahmen"?
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Das stimmt so nicht ganz: Die Router sind durchaus in der Lage beinahe beliebig viele kleine Pakete zu routen, solange man mit wenigen Gegenstellen kommuniziert. Das habe ich selbst ausprobiert.
@alf29:
| Zitat:
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die Spieleanwendung einfach dumm und ohne Rücksicht
auf die begrenzten Resourcen von Routern programmiert ist - lies, von
LANCOM-Seite aus kann man da wenig tun.
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"...kann man da wenig tun": Das glaube ich nicht!!! Wieso schafft der Router mit einer Gegenstelle fast unbegrenzt viele Pakete und mit den vielen Gegenstellen, wie in Questis-Fall, geht dann nichts mehr? Ist in meinen Augen eine reine Optimierungssache!
Das Problem tritt nur auf, wenn mit extrem vielen Gegenstellen kommuniziert wird. Beim Szenario hier sind das nach meinen Tests weit mehr als 4000 Gegenstellen pro Minute. Deshalb habe ich ja auch die NAT-Tabelle so stark im Verdacht die Bremse zu sein (siehe Beiträge vorher).
@stefanbunzel:
| Zitat:
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"...primitiven "Ballerspielen" gedacht sind? Die Lancoms sind prima Office-Geräte. ..."
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Wenn du das einem Kunden sagst, dessen Junior im Büro des Vaters diese "primitiven Ballerspspiele" (wie du sie nennst) spielt, möchte ich gerne dabei sein
Ich sehe das eher so: Wer bezahlt, der schafft an. Da solche Kunden meist gut bezahlen, würde ich alles menschenmögliche zu deren Zufriedenheit machen.
Gruß
gm |
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stefanbunzel

Anmeldungsdatum: 03.02.2006
Beiträge: 593
Wohnort: Jauernick-Buschbach bei Görlitz
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Verfasst am:
Mi 27 Jun, 2007 21:20 |
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@meine Kritiker,
ich sehe ja ein, dass meine Kritik zu spitz war. Bin eben nur von mir ausgegangen. Mein letztes "Ballerspiel" habe ich vor 20 Jahren an meinem C-64 gespielt...
Ihr dürft jetzt aufhören, mich zu zerreißen
Stefan |
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alf29
Moderator

Anmeldungsdatum: 07.11.2004
Beiträge: 4500
Wohnort: Aachen
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Verfasst am:
Mi 27 Jun, 2007 23:31 |
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Moin,
| Zitat:
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"...kann man da wenig tun": Das glaube ich nicht!!! Wieso schafft der Router mit einer Gegenstelle fast unbegrenzt viele Pakete und mit den vielen Gegenstellen, wie in Questis-Fall, geht dann nichts mehr? Ist in meinen Augen eine reine Optimierungssache!
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offensichtlich beschäftigen die Listen mit aktiven Verbindungen die CPU schon ganz gut, und ich
bin mir ziemlich sicher, daß die nicht einfach für jedes Paket linear durchsucht werden - da sind schon
diverse Tricks wie Hashing und L4-Switching drin. Aber die CPU in so einem Router ist nun einmal
nicht so schnell wie ein aktueller x86, alleine schon wegen des fehlenden L2-Caches, so daß die CPU
für die ganzen Datenstrukturen wirklich in den Speicher muß. Dafür braucht der XScale weder
Kühlkörper noch Lüfter...
Gruß Alfred |
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gm

Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 300
Wohnort: Großkonreuth
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Verfasst am:
Do 28 Jun, 2007 12:54 |
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Hallo Alf29,
ein L1-D mit 32 KByte müßte doch schon das Gröbste abfangen können, selbst wenn man nur einen Bruchteil nutzen kann, um ihn per Prefetch mit den richtigen Daten vorzuglühen. Außerdem haben doch die XScales genau dafür noch den (kleinen) extra L1-D Cache um solche Stalls zu vermeiden. Intel/ARM können doch auch nicht von Dummsdorf sein...
Habe keine Ahnung welche Hashalgorithmen verwendet werden bzw. was unter L4-Switching zu verstehen ist, aber ich glaub schon, dass, wenn es unbedingt sein müsste, da noch etwas zum Rauskitzeln wäre... Sehe es aber durchaus ein, daß LANCOM nicht wegen ein paar Gamern bzw. exotischen Anwendungen solch einen Aufwand betreiben will und außerdem funktionieren die Router ja sonst sehr sehr performant.
Geht nicht - gibt's nicht in der EDV (oder nur ganz selten)
Gruß
gm
PS: Muss jetzt mal noch ein wenig Debuggen - mein Benjamin Ficus hat Blattläuse  |
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gm

Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 300
Wohnort: Großkonreuth
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Verfasst am:
Mo 13 Aug, 2007 23:23 |
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Hallo questi,
man fasst es nicht, eben habe ich die Release-Notes für 7.20 durchgelesen:
| Code:
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Die Anzahl der gleichzeitig maskierbaren Verbindungen wurde auf 4096 vergrößert.
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Vielleicht ist es jetzt mit den Serverlisten akt. besser.
| Zitat:
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Hallo gm,
> daß die NAT-Tabelle der LANCOM-Router angeblich recht klein sein soll
Wer sagt das?
Also die ist gegenüber anderen Routern eher sehr groß und fasst bis zu 2048 Einträgen.
Viele Grüße,
Jirka
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So so, nun ist die sowieso schon recht große Tabelle also noch größer geworden...
Sorry, aber den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen, bitte nicht böse sein...
Gruß
gm |
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questi
Anmeldungsdatum: 18.05.2005
Beiträge: 59
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Verfasst am:
Di 14 Aug, 2007 19:28 |
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Na wenn das nichts ist. Ich werde es umgehend testen und berichten.
EDIT: Leider keine Besserung. Hab es soeben getestet und die Pings steigen wie vorher. *heul* |
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gm

Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 300
Wohnort: Großkonreuth
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Verfasst am:
Fr 17 Aug, 2007 18:10 |
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Hi questi,
kann deine Erfahrungen nur bestätigen, wobei es jetzt aber länger dauert bis der Router die volle Auslastung aufweist. Ein wenig scheint es besser geworden zu sein.
Gruß
gm |
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