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 Betreff des Beitrags: 1781VA: ALL-IP Umstellung und BNG
BeitragVerfasst: 03 Mai 2018, 09:30 
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Hallo,

wir sind bald von der ALL-IP Umstellung betroffen.
Dabei tauschen wir die alten Router aus auf. Das neuere Modell ist "1781VA".
Dazu habe ich einige Fragen:
- können die Configs von "1711+ VPN" Modell importiert werden? Am wichtigsten sind nur die VPN Einstellungen.
- kann der Router danach vor Ort ohne DSL-Zugangsdaten angeschlossen werden, damit diese per BNG automatisch eingestellt werden?

Hoffe, dass jemand schon Erfahrung gesammelt hat und etwas aus der Praxis berichten kann! :-)


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BeitragVerfasst: 03 Mai 2018, 15:28 
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hallo,

Dariusz hat geschrieben:
- können die Configs von "1711+ VPN" Modell importiert werden? Am wichtigsten sind nur die VPN Einstellungen.

die Konfig des 1711+ VPN kannst du als Script speichern und in den 1781VA importieren können.
Im Anschluss kannst du ein
Code:
show script @ error
auf der Konsole machen und schauen, ob dabei Fehler aufgetreten sind und ob diese Relevanz haben.

Dariusz hat geschrieben:
- kann der Router danach vor Ort ohne DSL-Zugangsdaten angeschlossen werden, damit diese per BNG automatisch eingestellt werden?

Ich gehe mal von einem Telekom-Anschluss aus: Bei BNG benötigst du in der Default-Einstellung (also mit eingeschaltetem "Easy Login") keine validen Zugangsdaten. Sobald du allerdings eine Feste IP Adresse auf einem Telekom-Anschluss aktivierst, müssen die Zugangsdaten wieder stimmen. Da der LANCOM-Router aber wissen muss, wie er sich verbinden muss, empfehle ich dir, die Internetverbindung im Gerät ordentlich zu konfigurieren. Deshalb: Internet-Verbindung einrichten, als wäre es kein BNG (aber bei BNG immer mit VLAN 7).

Gruß hyperjojo


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BeitragVerfasst: 03 Mai 2018, 15:49 
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Noch ein Hinweis zum BNG:
Mit der All-IP-Umstellung ist nicht zwangsläufig ein Wechsel von AGS auf BNG verbunden. Gerade bei Outdoor-DSLAM ist das so gut wie nie der Fall, da wird häufig nicht einmal ein Wechsel von einer PSTN-Linecard auf eine splitterlose Linecard durchgeführt, sondern einfach nur der PSTN-Anteil "gesperrt". Erst später geschieht der Linecard-Wechsel durch "Massenumschaltungen".

Hier wurde vor über 2 Jahren die All-IP-Umstellung vollzogen und der DSLAM hängt immer noch am alten AGS, ein BNG-Termin ist nach wie vor unbekannt.

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Router: 2 x LANCOM 1781VA (VDSL 50 Mbit/s & ADSL2+ 16 Mbit/s); LANCOM 1781EF (LANCAPI-Srv);
Wireless: LANCOM WLC-4006+; 4 x L-452agn dual Wireless;
Switches: 2 x LANCOM GS-2326; 1 x LANCOM GS-2310P; 3 x LANCOM GS-1108; 2 x Juniper EX2300-C-12P


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BeitragVerfasst: 07 Mai 2018, 15:07 
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Vielen Dank für eure Tipps! :M

hyperjojo hat geschrieben:
die Konfig des 1711+ VPN kannst du als Script speichern und in den 1781VA importieren können.
Im Anschluss kannst du ein
Code:
show script @ error
auf der Konsole machen und schauen, ob dabei Fehler aufgetreten sind und ob diese Relevanz haben.


OK, dann werde ich diese Schritte ausführen:
- Config als Script von 1711+ VPN herunterladen
- die Zeilen mit DSL Zugangsdaten einfügen
- auf 1781va hochladen
- auf Konsole nach Fehlern suchen

hyperjojo hat geschrieben:
Ich gehe mal von einem Telekom-Anschluss aus: Bei BNG benötigst du in der Default-Einstellung (also mit eingeschaltetem "Easy Login") keine validen Zugangsdaten. Sobald du allerdings eine Feste IP Adresse auf einem Telekom-Anschluss aktivierst, müssen die Zugangsdaten wieder stimmen. Da der LANCOM-Router aber wissen muss, wie er sich verbinden muss, empfehle ich dir, die Internetverbindung im Gerät ordentlich zu konfigurieren. Deshalb: Internet-Verbindung einrichten, als wäre es kein BNG (aber bei BNG immer mit VLAN 7).


Es wird immer eine feste IP, aber nicht immer BNG sein :-)
Ist dein "VLAN 7" Hinweis trotzdem immer aktuell?

Ich habe aus dem Handbuch erfahren, dass eine zweite Config abgespeichert werden kann (Rollout Konfiguration https://www.lancom-systems.de/docs/conf ... 75118.html ).
Meine Idee ist es, dann ich zumindest bei produktiven 1781va die zweite Config kurz vor der All-IP Umstellung hochlade. Die Person vor Ort, kann dann am Tag der Umstellung mit langen Druck auf Resettaste diese Config aktivieren. Ist meine Idee soweit OK, oder kann man das besser handeln?


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BeitragVerfasst: 07 Mai 2018, 16:38 
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hi,

Dariusz hat geschrieben:
Es wird immer eine feste IP, aber nicht immer BNG sein :-)
Ist dein "VLAN 7" Hinweis trotzdem immer aktuell?


Dann empfehle ich dir grundsätzlich die korrekten (für diesen Standort) Zugangsdaten im Router abzuspeichern.

VLAN 7 benötigst du grundsätzlich bei
- Non-BNG ADSL Anschlüssen mit Entertain (dann noch VLAN 8 fürs Entertain)
- Non-BNG VDSL Anschlüssen
- allen BNG-Anschlüssen

Wie bereits geschrieben, hat die BNG-Migration nichts mit der ALLIP-Migration zu tun. Das sind komplett unterschiedliche Dinge und dürfen nicht verwechselt werden.
Allerdings hat der LANCOM die Provider-Liste eingebaut, damit bei einem Telekom-Anschluss, der auf BNG migriert wird automatisch das VLAN 7 ausgetestet wird, wenn ohne er VLAN keine PPP-Responses bekommt. Rein theoretisch könntest du daher auch gründsätzlich (Ausnahme ist Entertain) ohne VLAN arbeiten und hoffen, dass die Umschaltung automatisch korrekt funktioniert (ich habe damit aber nicht nur positive Erfahrungen gemacht).

Dariusz hat geschrieben:
Ich habe aus dem Handbuch erfahren, dass eine zweite Config abgespeichert werden kann (Rollout Konfiguration https://www.lancom-systems.de/docs/conf ... 75118.html ).
Meine Idee ist es, dann ich zumindest bei produktiven 1781va die zweite Config kurz vor der All-IP Umstellung hochlade. Die Person vor Ort, kann dann am Tag der Umstellung mit langen Druck auf Resettaste diese Config aktivieren. Ist meine Idee soweit OK, oder kann man das besser handeln?

Klar, kannst du machen - finde es aber für diesen Zweck etwas am Ziel vorbei. Du kannst die ALL-IP Einstellungen ja im Prinzip komplett vornehmen und im Vorfeld ausrollen. Oder - sobald der Router online ist - von der Ferne die Änderungen für die Umstellung durchführen. Drauf kommst du ja noch, da mit der ALL-IP Umstellung die Internet-Verbindung im Regelfall nicht verändert wird. Ich vermute, dass dein Vorschlag in der Praxis zu mehr Problemen (z.B. Knopf nicht lange genug gedrückt - Werksreset) führen wird, als dass es dir hilft.

Gruß hyperjojo


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BeitragVerfasst: 09 Mai 2018, 07:50 
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Danke hyperjojo!

Werde deine Vorschläge testen. Es sind weit über 100 Router die neu konfiguriert, oder auch komplett ausgetauscht werden müssen.

Das wird spannend 8)

Viele Grüße,
Dariusz


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BeitragVerfasst: 10 Mai 2018, 20:57 
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Hallo.

Ich habe beim Lancom Support gefragt, ob die 1781VA BNG unterstützen. Die Antwort ist irgendwie nicht positiv:
Zitat:
Damit Ihr Router eine DSL-Verbindung aufbauen kann muss diese konfiguriert werden (DSL-Layer, Zugangsdaten usw.).

Es besteht zwar auch die Möglichkeit den Router über das Protokoll TR-069 vom Provider einrichten zu lassen. Dies bedarf aber einer entsprechenden TR-069 Konfiguration. Da diese Informationen nur dem Provider bekannt sind und diese auch nicht rausgegeben werden ist dies somit also nur den Provider-Routern vorbehalten.


Auch die DTAG ist sich nicht sicher, ob an besagten Leitungen diese Option aktiv ist.

Deshalb werde ich mein Plan etwas ändern müssen.

Aktuelle Schritte:
- die alten Router werden nicht am Tag der Umstellung, sondern schon jetzt ausgetauscht
- die neuen 1781VA werden mit importierten Config von 1711+ und Co. ausgeliefert
- am Tag der ALL-IP Umstellung werde ich aus der Ferne per Weboberfläche die neuen Zugangsdaten eintragen und Router rebooten
- sobald der DTAG Techniker vor Ort die Leitung auf ALL-IP umgeschaltet hat, sollte der Router wieder online kommen
- danach kann man sich um VPN kümmern (neue IPs eintragen usw)

Übersehe ich etwas? :G)


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BeitragVerfasst: 10 Mai 2018, 22:27 
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Registriert: 14 Mär 2012, 13:36
Beiträge: 402
Bist du dir sicher, dass der Anschluss jetzt schon am BNG und nicht am BRAS hängt? Die BNG-Umstellung ist ja von der All-IP-Umstellung unabhängig. Es gibt BNG-Anschlüsse mit ISDN-Anteil und es gibt BRAS-VoIP-Anschlüsse. Beide Umstellungen überschneiden sich nur zeitlich.

Du kannst jetzt die alten DSL-Zugangsdaten eintragen, die funktionieren auch noch nach der Anschlussumstellung für ein paar Tage weiter, einzig die Telefonie funktioniert nicht, aber du kannst die in Ruhe aus der Ferne tauschen. Die neuen Zugangsdaten werden am Tag der Umstellung im Regelfall zwischen Mitternacht und 2 Uhr aktiv. Ein Reboot ist nicht nötig, damit die Zugangsdaten aktiv werden, eine Verbindungstrennung reicht aus.

Ein Routertausch, auch Tage oder Wochen vorher ist kein Problem, dadurch dass die alten Zugangsdaten weiterfunktionieren.

Ich hab an allen 80 Standorten meines AG die IP-Umstellung mit Routertausch gemacht und es hat immer so funktioniert. Vor der Umstellung, teilweise sogar Tage oder Wochen vorher, die Router getauscht, Telefonie lief ab da über die Router, erst mit ISDN und am dem Tag der Umstellung nach Eintragen der neuen Zugangsdaten automatisch per VoIP weiter.

Ein paar Hinweise am Rande:
1. Die Telekom schaltet bei der Telefonieumstellung ungefragt Rufumleitungen zur Mailbox. Wenn man die nicht haben will und insbesondere bei Faxrufnummern, sollte man diese im Telefoniecenter abschalten.
2. Wenn du feste IP-Adressen nutzt, kannst du die von den alten T-DSL-Business-Anschlüssen auch zu einem der neuen DeutschlandLAN-Anschluss übernehmen.
3. Lass den Router über die VLAN-ID entscheiden, nur die ATM-Werte eintragen. Der Router benötigt dann zwar zwei bis drei Versuche mehr beim Verbinden, aber das ist besser, als wenn man eben keine Verbindung durch ein falsches VLAN-Tag bekommt.

_________________
LCS NC/WLAN


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BeitragVerfasst: 11 Mai 2018, 00:06 
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Beiträge: 5
5624 hat geschrieben:
Bist du dir sicher, dass der Anschluss jetzt schon am BNG und nicht am BRAS hängt? Die BNG-Umstellung ist ja von der All-IP-Umstellung unabhängig. Es gibt BNG-Anschlüsse mit ISDN-Anteil und es gibt BRAS-VoIP-Anschlüsse. Beide Umstellungen überschneiden sich nur zeitlich.


Die DTAG soll uns vor der Umstellung mitteilen, welche neu geschaltete Leitungen BNG fähig sind. Ich habe das Gefühl, dass die es selber noch nicht wissen. Die Infos fließen spärlich, die Zugangsdaten kommen recht spät an. Dazu kann man sich mit denen erst am Tag der Umschaltung anmalden, um die neue/alte IP zu beantragen.

5624 hat geschrieben:
Du kannst jetzt die alten DSL-Zugangsdaten eintragen, die funktionieren auch noch nach der Anschlussumstellung für ein paar Tage weiter, einzig die Telefonie funktioniert nicht, aber du kannst die in Ruhe aus der Ferne tauschen. Die neuen Zugangsdaten werden am Tag der Umstellung im Regelfall zwischen Mitternacht und 2 Uhr aktiv. Ein Reboot ist nicht nötig, damit die Zugangsdaten aktiv werden, eine Verbindungstrennung reicht aus.


Vielen Dank für diesen Tipp! :-) Bei uns wird nur das Internet, ohne VOIP/Telefonie benutzt. Macht es sicher etwas leichter.

5624 hat geschrieben:
Ein Routertausch, auch Tage oder Wochen vorher ist kein Problem, dadurch dass die alten Zugangsdaten weiterfunktionieren.

Ich hab an allen 80 Standorten meines AG die IP-Umstellung mit Routertausch gemacht und es hat immer so funktioniert. Vor der Umstellung, teilweise sogar Tage oder Wochen vorher, die Router getauscht, Telefonie lief ab da über die Router, erst mit ISDN und am dem Tag der Umstellung nach Eintragen der neuen Zugangsdaten automatisch per VoIP weiter.


Hast du die Configs als Scriptdatei exportiert, importiert, angepasst und danach per Shell überprüft?

Und am Tag der Umstellung einfach per Assistent die neuen Zugangsdaten hinzugefügt? Muss ich da abgesehen von der VLAN-ID/ATM-Werten noch auf etwas achten?

5624 hat geschrieben:
Ein paar Hinweise am Rande:
1. Die Telekom schaltet bei der Telefonieumstellung ungefragt Rufumleitungen zur Mailbox. Wenn man die nicht haben will und insbesondere bei Faxrufnummern, sollte man diese im Telefoniecenter abschalten.
2. Wenn du feste IP-Adressen nutzt, kannst du die von den alten T-DSL-Business-Anschlüssen auch zu einem der neuen DeutschlandLAN-Anschluss übernehmen.
3. Lass den Router über die VLAN-ID entscheiden, nur die ATM-Werte eintragen. Der Router benötigt dann zwar zwei bis drei Versuche mehr beim Verbinden, aber das ist besser, als wenn man eben keine Verbindung durch ein falsches VLAN-Tag bekommt.


Das mit der Verwendung der alten IP habe ich auch erfahren. Bin mir allerdings recht sicher, dass nicht alle dafür benötigten Zugangsdaten von alten Leitungen parat sind. Deshalb erscheint mir eine neue feste IP und Anpassung des VPNs per Lanconfig einfacher.

Auch dein VLAN-ID Ratschlag ist Gold wert. Merci! Werde es morgen auf der Arbeit test und hoffe, dass du nicht sauer sein wirst, wenn ich dich bei weiteren Fragen nerve! :-)

Mit besten Grüßen,
Dariusz

PS. Beneide dich etwas, dass du diese Umstellung erfolgreich abgeschlossen hast. Meine bisherige Erfahrung mit der DTAG und deren Subs, stimmt mich nicht so positiv ;-)


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BeitragVerfasst: 11 Mai 2018, 10:31 
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Wir sind von bintec-elmeg auf LANCOM umgestiegen, daher haben wir in allen Routern frische Konfigurationen, die mit einem selbst entwickelten Programm als Script in die Router geladen wurden. Die USB-Sticks mit Konfigurationsscript und dazu gehöriger Firmware sind in den Filialen geblieben, als Backup.

Die Zugangsdaten hab ich per LANconfig oder WEBconfig geändert, der Assistent würde es vermutlich kaputt machen.

Bei LANCOM kann man die Zugangsdaten aus den Routern mit LANconfig auslesen. Zur Anmeldung im T-DSL-Businesscenter benötigt man das zwischen dem t-online-com/ und dem @t-online-com.de bzw. bei festen IP-Adressen das zwischen feste-ip*/ und @t-online-com.de. Das Passwort ist das, was man nach Anhaken von "Passwort anzeigen" sehen kann.
Spar dir die Informationsanfrage mit dem BNG. Der LANCOM kann das selbst herausfinden und das funktioniert sehr gut.

Die Umstellung lief bei mir fast reibungslos. Es gab nur zwei Fälle, bei denen was schief gelaufen ist. Das kam aber nicht direkt durch die Umstellung sondern war bereits weit vorher durch Dokumentationsfehler entschalten. In beiden Fällen lagen nämlich zwischen dem APL und der TAE Leitungswege von mehr als einem Kilometer. Dadurch wurde der VDSL-Anschluss nicht synchron. Wichtig ist dann, dass man sich sofort an seinen Vertriebler bei der Telekom wendet, denn sobald der alte Anschluss einmal deprovisioniert wurde, findet man den nie wieder.

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BeitragVerfasst: 11 Mai 2018, 12:23 
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5624 hat geschrieben:
Es gibt BNG-Anschlüsse mit ISDN-Anteil (...)


Normalerweise nicht, da über BNG nur splitterlose Produkte "produziert" werden dürfen (so ist zumindest die offizielle Sprachregelung der PTI).
Dabei gibt es eine Ausnahme: ISDN-Anlagenanschlüsse, welche outdoor mit xDSL-Anteil geschaltet sind, werden von einer Linecard mit PSTN-Anteil auf eine splitterlose Linecard migriert und mittels zusätzlichem Koppler der ISDN-Anteil wieder mit aufgeschaltet. Solche Anschlüsse können über BNG laufen (sobald im DSLAM nur noch splitterlose Linecards verbaut sind), sollen aber auch zugunsten SIP-Trunk mittelfristig aufgegeben werden.

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Wireless: LANCOM WLC-4006+; 4 x L-452agn dual Wireless;
Switches: 2 x LANCOM GS-2326; 1 x LANCOM GS-2310P; 3 x LANCOM GS-1108; 2 x Juniper EX2300-C-12P


Zuletzt geändert von fildercom am 11 Mai 2018, 13:28, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 11 Mai 2018, 13:15 
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Mir hat die Telekom auch schon den Umschaltungshinweis auf BNG für Anschlüsse mit ISDN-Anteil geschickt.

Ich schmeiß die BNG-Schreiben aber immer unbeachtet weg, da die betroffenen Filialen für den Zeitraum eh ins Fallback gehen, mit WWAN-Backup, Rufumleitung auf das SIP-Gateway unserer internen Telefonie und der Router macht dann anschließend die VLAN-Erkennung.

War ganz zu Anfang der BNG-Umstellung, noch ehe wir einen All-IP-Anschluss im Unternehmen hatten.

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